Stadtteilzeitung Südpol

Wir haben uns für ein Interview mit der Stadtteilzeitung des Bezirks Fulda-Südend mit dem Namen “SüdPol” zur Verfügung gestellt und jeder hat für sich persönlich die Frage “Wie hat es sich in der Corona-Zeit angefühlt?” beantwortet. Wie die Antworten unserer AG-Mitglieder lauten könnt ihr hier nachlesen:

Bericht von Lars Meiselbach, Klasse 10b

Da war sie – die Corona-ZEIT.

Begonnen hat alles am Montag, den 16. März 2020 als es zum Lockdown kam. Schulen, Kindergärten und Geschäfte waren plötzlich geschlossen.

Unterricht von nun an nur noch online – das Wort “Homeschooling” war geboren. Oft gab es am Anfang Probleme mit der sogenannten Nextcloud – doch diese konnten schnell behoben werden. Schule von zuhause aus, eine völlig neue Situation für uns alle, auch für unsere Eltern. Kein Lehrer, keine Lehrerin da, der/die einem etwas persönlich erklären kann, man ist auf sich selbst angewiesen und eingestellt. Man kann sich nicht mehr mit Freunden treffen, Jugendtreffs sind geschlossen, keine Freizeitangebote und es gelten Kontaktbeschränkungen, Abstandsregeln und die Maskenpflicht.

Es hat sich am Anfang seltsam angefühlt zuhause bleiben zu müssen ohne irgendwelchen richtigen, physischen Kontakt zu seinen Freunden zu haben, Einsamkeit war nicht selten die Folge. An sich war es dennoch schön mal etwas mehr Zeit für sich selber zu haben und etwas herunterzukommen, ganz ohne Schulstress und Hobbys im Hintergrund.

Trotz allem war es auch schön als wir ab dem 26. Mai wieder tageweise Präsenzunterricht hatten, wo man viele Klassenkameraden und Freunde nach dieser langen Zeit wiedergetroffen hat. Doch nach diesen Tagen kamen auch schon wieder prompt die Sommerferien, nochmals eine lange Zeit in der immer noch viele Regeln geherrscht haben. Seit Schulbeginn nach den Ferien haben wir nun wieder die ganze Woche normalen Unterricht in der Schule, nun aber wieder in einem festem Klassenraum anstatt wie vorher in den verschiedenen Räumen der Lehrkräfte und mit Maskenpflicht auf dem ganzen Schulgelände außer in den Klassenräumen.

Die Situation ist zwar immer noch nicht dieselbe wie vor der Pandemie, wir alle müssen dennoch versuchen das Beste daraus zu machen.

Bericht von Amal Muhudin, Klasse 10c

Wie jeder andere Schüler war ich natürlich auch überrascht als am 16. März die Verordnung kam das die Schulen plötzlich alle geschlossen sind.

Fürs erste war ich froh, endlich Zeit für mich haben zu können ohne früh aufstehen zu müssen und ohne jegliche Verpflichtungen wie Hausaufgaben oder dergleichen. Also lebte ich auch so die Tage vor mich hin, nichts tuend. Die Zeit war wie Ferien für mich, aber nach einer gewissen Dauer wusste ich das es nicht so weitergehen dürfte. Ohne die Routine zur Schule zu gehen neigt man schnell zur Faulheit, was bei mir und vielen anderen der Fall war.

Der kontaktlose Unterricht hatte eine große Auswirkung auf uns Schüler, da es aller erst ungewohnt war und wir dafür nicht vorbereitet wurden. Dementsprechend wurden die Hausaufgaben schleppend gemacht und wir konnten schwer mit dem Lernstoff weiterkommen, da die richtigen Mittel für ein Onlineunterricht fehlten. Das dies ein großes Problem darstellte präsentierte sich als das neue Schuljahr anfing und die Maskenpflicht begann. Wir mussten uns beeilen und den Stoff der 9. Klasse nachholen, da wir die Abschlussprüfung schreiben würden und ohne diesen Lernstoff würde es uns noch schwerer fallen diese zu schreiben. Noch dazu muss auch der Lernstoff der 10. Klasse hinein bezogen werden und das alles zusammenzupressen in ein Schuljahr ist sehr stressend.

Die “Coronaferien” wie viele die schulfreie Zeit nannten, war für mich eigentlich eine sehr angenehme und befreiende Zeit. Jetzt da die Schule wieder anfing, hoffe ich das mehr Schulen das Lernen auch Online mehr in Betracht ziehen werden und wenn nochmal so etwas passiert, wir alle besser vorbereitet sind.

Bericht von Stoil Raychev, Klasse 7b

Hallo liebe Leute,

ich bin Stoil Raychev und heute werde ich euch erzählen was in meinen Corona Ferien passiert ist. Kurzgesagt Faulenzen. Die lange Geschichte beginnt so:

Als erstes bin ich nach Hause gekommen um zu erfahren, dass die Schule zuschließt. Ich habe mich natürlich gefreut, aber dann am ersten Tag habe ich rausgefunden, dass es schnell langweilig werden kann. So habe ich mein Hobby gefunden (programmieren mit Unity, also Spiele entwickeln (in der nahen Zukunft werde ich mein Spiel eröffnen: ??.??.2021, Company-Name: Illusion). Das hat mir geholfen mit der Zeit, wo es mir langweilig war. Dann dachte ich, “Was ist, wenn ich ein Programmierer-Team gründe?”. Und so habe ich durch “Microsoft Teams“ die WUT (Welcome to Unity) gegründet. Und so ist die Corona Ferien schon vorbei.

Bericht von Valentina Aksenova, Klasse 8c

Hi, meine Name ist Valentina und ich bin 13 Jahre alt. Ich gehe in Heinrich-von-Bibra Schule in Stadt-Fulda.

Ich will ein bisschen erzählen, wie ich die Corona-Zeiten erlebt habe und wie habe ich zu Hause Homeschooling erlebt.

So. Wegen den Corona-Zeiten war ich immer zu Hause, hatte auch kein Kontakt mit meine Freunde und ich habe es erlebt, weil ich hatte voll geile Online-Unterricht mit meine Physik-Lehrerin und meine Klasse. Außerdem habe ich auch die Aufgaben bekommen von anderen Lehrern. Das hat voll viel Spaß gemacht, zu Hause alle Materialen zu suchen und dann lernen. Auch hat mir Spaß gemacht, dass ich voll viel Zeit mit meine Familie war.

Aber was nicht so gut war, dass ich konnte nicht normal raus gehen, also alles war zu. Deswegen war ein bisschen langweilig, aber nur ein bisschen. Weil es gibt auch voll viel Hobbys, welche kannst zu Hause machen.Was mir noch gefallen hat, dass war voll vielen Hashtags „Stay home“ in sozialen Netzwerken, also bei diesen Hashtags waren voll viele Ideen, was kann man machen in unseren Zeit. Ich glaube, dass eure Erlebnisse in Corona-Zeiten waren auch so gut, wie war bei mir. Seid gesund!